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bäck stage: Das Bäckerei-Gastro-Event-Hotel

Es ist eine Bäckerei, ein Café, ein Restaurant, ein Hotel, eine Event-Location (für Frontcooking, Backkurse, Kindergeburtstage oder Firmenfeiern), bietet Lounge-Atmosphäre und hat auch noch einen Spielplatz vor der Tür: Im August 2017 öffnete das bäck stage in der Ludwigstraße 3 in Mössingen. Read more

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Brot bei Whole Foods in New York

New York City, 10 Columbus Circle: Hier steht eine von 430* Filialen von Whole Foods Market, eine Bio-Supermarktkette, für die Amazon laut Handelsblatt im Juni 2017 rund 13,7 Mrd. US-Dollar hingeblättert hat. Das Konzept peilt den ökobewussten Großstädter an und punktet durch ein wirklich unglaublich üppiges Bio-Food-Sortiment zu genauso üppigen Preisen, New York halt. Allerdings hat Amazon, zu dem Whole Foods seit Montag, 28. August 2017, nun offiziell gehört, begonnen, die Preise nach unten zu korrigieren. Read more

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Berlin: Der „Edel-Edeka“

Mitten in Berlin in der Chausseestraße 43 stößt man auf ein etwas außergewöhnliches Wohnhaus, das so heißt wie es aussehen soll: Sapphire, der Saphir. Ein Luxusquartier, erdacht vom Architekt Daniel Libeskind mit Ecken, Kanten und schimmernder Außenfassader. Im Erdgeschoss ist seit Anfang des Jahres ein 800 qm großer Edeka-Markt platziert, den Edeka Minden-Hannover optisch an am besonderen Stil des Gebäudes angepasst hat: Modern, urban, übersichtlich, angenehmes Licht, dezente Farben, mit breiteren Gängen und niedrigeren Regalen für alle Generationen – ein Markt mit Wohlfühlcharakter also, berichtet das Handelsunternehmen. Einen gewichtigen Anteil an der Atmosphäre hat auch das Café gleichen Namens am Markteingang. 45 Sitzplätze werden geboten und natürlich das Übliche vom Kaffee bis Snacks. Es werde gut angenommen, heißt es. Der Umsatzanteil liegt momentan bei 5,5 %. Read more

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Notizen aus Paris

Tagestripp zum Kunden nach Paris. Auf dem Rückweg zur Busstation kommen wir an einem Mini-Shop von Eric Kayser und einem innerstädtischen Monoprix Supermarkt vorbei. Ein Blick in die Auslagen, mehr Zeit ist leider nicht. Read more

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Der Luther Pass, die Torte und der Keks

Haben Sie es gemerkt? Wir sind im Lutherjahr (seit dem 31. Oktober 2016 bis zum 31. Oktober 2017). 500 Jahre Reformation1 ist der Anlass für viele Vorträge und Tagungen, Theaterstücke und Kunstprojekte, Ausstellungen und Fernsehfilme – das volle Programm also rund um Martin Luther2. In Wittenberg und drumherum stellt man sich auf ein ordentliches Besucherplus ein und ließ sich für den kulturgeschichtlich interessierten Gast etwas Besonderes einfallen: den Luther Pass.

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Eine mexikanische Backwarenspezialität: Tortillias

Ein Beitrag von Hans-Herbert Dörfner, Experte beim Senior Experten Service (SES), Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit, Bonn

Eine Tortillia ist ein Fladenbrot, das in Mexiko sehr beliebt und in vielfältiger Weise zubereitet wird. Die mexikanische Tortillia wird im Gegensatz zur gleichnamigen spanischen Tortillia aus Mais hergestellt. Bei der spanischen Tortillia handelt es sich um eine Eierspeise (Omelette). Read more

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Edeka Grootfehn: Ziemlich alles auf Platt

Es gibt Verkaufskonzepte, die sind regional. Und es gibt Konzepte, die sind regionaler als regional. Ein solches hat Edeka Minden-Hannover in Großefehn mitten in Ostfriesland aufgezogen.
„So viel Regionalität wie es geht“ ist die Idee, die hinter Edeka „Grootfehn“ (Plattdeutsch für Großefehn) steckt. Dazu gehört zunächst, dass in dem 1.636 qm großen Markt, der im Oktober 2015 neu eröffnet wurde, möglichst viele Produkte regionaler Lieferanten platziert werden. Zurzeit kommen von den insgesamt etwa 20.000 Artikeln alles in allem etwa 200 aus der Region, also aus einem Umkreis von 30 km. Aber es sollen mehr werden. Read more

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Gefahrgut Backpfanne

Litauen ist eines der Länder, das ich im Rahmen der Recherche für unser neues Buch über den europäischen Backwarenmarkt besucht habe. Wie das so ist, auf dem Heimweg hab ich ein wunderbares, großes Roggenbrot im Handgepäck und eine Pfanne, mit der man ein litauisches Traditionsgebäck herstellt, das aussieht, wie kleine Pilze, zwei gusseiserne Flächen mit den pilzförmigen Vertiefungen, Durchmesser ca. 25 cm und zwei Griffe dran. Das gute Stück wiegt knapp 2 kg. Kein Problem sollte man meinen, wenn man daran denkt, was sonst so alles als Handgepäck durchgeht. Read more

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Kaffee: Espresso oder Filter? Vielfalt!

„Genuss liegt im Trend. So schlicht ist es“, sagt Bärbel Dahms, die das Kaffeemuseum Burg in der Hamburger Speicherstadt leitet. „Die Verbraucher erkennen mehr und mehr, dass Kaffee ein Genussmittel ist und es sollte ein Genuss sein, ihn zu trinken.“ Für Dahms spielt die Qualität des Kaffees und des Röstens die erste Geige, erst dann folgt die Art der Zubereitung. Was man bevorzugt, sei Geschmackssache, wichtig sei nur, dass Röstung und Zubereitung zueinander passen. Dennoch weiß Bärbel Dahms: „Wer modern sein will, der filtert mit der Hand.“ Ein exotisches, neues „Kaffee-Erlebnis“ schaffen „Cold Brew“ und „Cold Drip“, so Dahms. Beide reichen im Geschmack nahe an einen Sherry heran. Und so können sie auch getrunken werden – im Glas. Bei Cold Brew wird der Kaffee kalt mit Wasser angerichtet und nach 12 Stunden gefiltert. Bei Cold Drip wird das Wasser tröpfchenweise durch das Kaffeemehl gegeben. Das Verfahren dauert 24 Stunden. Read more

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Kaffee: Auf die italienische Art

Kaffee ist seine Welt. Şener Sönmez ist Mitbegründer der Hamburger Espressobar Due Baristi, war mehrfach Finalist bei den Deutschen Barista-Meisterschaften und hat mit dem „Hamburgwolkenlos.“ vor knapp vier Wochen seine eigene Espressobar mit Blick auf Elbe und Hamburger Hafen eröffnet. Nebenbei schult er Mitarbeiter aus Bäckereibetrieben und der Systemgastronomie an der Espressomaschine. „Hier geht es immer um ein Thema: Standards schaffen in der Zubereitung, wenn mit Halbautomaten gearbeitet wird und der Faktor Mensch die Qualität beeinflusst.“ Am Markt erkennt er einen Trend zu hellen, säurebetonten Röstungen. „Die Röstereien“, sagt Sönmez, „sprechen aber nicht von Säuren, sondern weichen auf Begriffe wie fruchtig aus. “ Seiner Philosophie entspreche dies nicht. Eine Renaissance des Filterkaffees sei eine weitere Entwicklung, die er beobachtet. Als Barista bevorzugt er aber naturgemäß die „Espressotechnik“.