Unterwegs

Wenn die Bank zum Bäcker kommt

Hamburg, Borsteler Chaussee 119 – wo bis Herbst 2017 die Haspa (Hamburger Sparkasse) eine Filiale betrieb, ist im Dezember die Bäckerei Junge eingezogen. Finanzfragen kann man aber trotzdem klären: in der Bäckerei. Immer mittwochs von 10 bis 14 Uhr kommt dafür ein Haspa-Mitarbeiter ins Haus und berät nach Terminabsprache vor Ort im Café.

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Im Netz

Frühstück mit Bread, Pit

Friseure sind in Sachen Namensgebung erfinderisch. Natahaari heißen Salons, Hairport oder Haarscharf. Es gibt aber auch Bäcker, die auf witzige Ideen kommen und spielerisch mit Begriffen umgehen. Wie die Bäckerei Wiedemann aus Berlin, die für ihre Kunden sogar ein Frühstück mit „Bread, Pit!“ arrangieren kann. Na gut, es geht nicht wirklich um den Brad Pitt, aber Kunden posten den Gag so auf facebook.

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Aus aller Welt

Indonesische Backkunst oder die Verzehrsgewohnheiten im Land der 17.508 Inseln

Ein Beitrag von Hans-Herbert Dörfner, Experte beim Senior Experten Service (SES), Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit, Bonn.
Im November 2017 entsandte mich der SES an eine Berufsschule in Cibadak/Sukabumi auf der Insel Java (Indonesien). Dort habe ich mit den einheimischen Fachlehrern die Herstellung deutscher Brote und Gebäcke trainiert. Spricht man von Indonesien und den dort vorhandenen Verzehrsgewohnheiten, dann stellt man zunächst fest, dass sehr vieles von den deutschen Essensgebräuchen abweicht.

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Unterwegs

USA: Domino’s Bread Twists

Parmesan, Knoblauch oder Zimt – seit Juni 2017 dreht Domino´s in den USA seinen Pizzateig zu Bread Twists. Sie sind von außen knusprig, von innen soft, steht im Prospekt. Die beiden salzigen Varianten bekommen eine Parmesan-Knoblauch- bzw. Knoblauch-Würzung verpasst und werden mit einer Marinade zum Dippen verkauft.

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Unterwegs

Snacks around the corner

Mit etwa 100 Produkten lockt die Snackkurve in der unteren der beiden Etagen der neuen Kaufland Filiale direkt am Alexanderplatz in Berlin-Mitte die eilige Kundschaft an. Begehrt sind laut dem Personal hinter der Theke vor allem die „Hot Snacks“, die gern mitgenommen und frisch verzehrt werden. Von 6 Uhr morgens bis 20 Uhr abends werden in den drei Öfen unter anderem die Brote, Baguettes, Brötchen, Croissants und Snacks gebacken. Anschließend wird die Theke ständig nachgefüllt, sodass durchgängig frische Ware angeboten werden kann. Insgesamt kann der Kunde unter rund 25 Sorten Brötchen, 25 Sorten Gebäck, 20 Sorten Brot und 20 Sorten Snacks (darunter allein 10 Sorten Hot Snacks) sowie 6 Sorten Baguette wählen. Read more

Unterwegs

Butterbrot in Moskau

Brot hat in der russischen Gesellschaft mindestens einen ebenso hohen Stellenwert wie das in der Vergangenheit hierzulande war. Dort wie hier schätzt man kräftige und aromatische Brotsorten und eine Stulle ist Grundnahrungsmittel. Groß ist nach wie vor die Verbundenheit mit Deutschland. Die russische Sprache kennt viele Begriffe, die aus der deutschen Sprache stammen: Bruderschaft, Djubel (Dübel), Feijerwerk, Glasur, Plazkart, Schnaps, Waflja oder das Ziferblat. Eine neue Anlehnung findet sich auf dem modernen Moskauer Flughafen Domodedovo. Read more

Redaktion

Teatime im Verlag

Wer meint, mit Smörrebröds und dergleichen ließe sich keine ordentliche Tafel zaubern, der irrt. Unsere Teatime im Verlag beweist es. Toastbrot mit Lachs und Gurke, Vollkornbrot mit Roastbeef oder Schinken, Nusskuchen und Scones mit Clotted Cream und Marmelade sind zum Five o’Clock Tea nicht nur lecker, sondern machen – angerichtet mit etwas Nonchalance– auch richtig viel her.

Unterwegs

Eine Pizza zum Dessert

Die Süßen sind im Kommen in der Pizzawelt. Im April hatte Dr. Oetker eine Schokopizza – besteht aus Schoko-Pizzaboden, Schoko-Sauce, Schoko-Belag – eingeführt. Andere ziehen nach. Von Oktober bis Anfang Januar 2018 liefert auch Hallo Pizza in Süß aus. In 160 Filialen in Deutschland steht dann die KitKat Pizzazunge auf der Lieferliste. Aber auch lokale Pizzerien erweitern ihr Sortiment.

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Unterwegs

Bäckerei Ziegler: Kinder sind VIPs

Meine Kinder veränderten meine Welt. Auch meine Konsumwelt. Bevorzugte ich vorher kleine, feine Cafés, zog es mich in meiner (vor einigen Jahren) neuen Rolle in Geschäfte, die das nötige Equipment boten, Spielecken oder noch besser Spielplätze und vor allem eine „Es-kommt-nicht-so-drauf-an-Atmosphäre“ verströmten.
Als ich zu einem Interviewtermin über Bargeldloses Bezahlen* die Bäckerei Ziegler in München besuchte, stach mir in ihrer Filiale in der Gneisenaustraße, genau das ins Auge, was mir, als meine Kinder noch kleiner waren, wichtig war: Kinderequipment. Es gab Kindermotive im Raum und auf der Menükarte las ich von einem Kinder-Frühstücksangebot (1 Brötchen, Butter, Nutella oder Konfitüre für 1 EUR). Und so wunderte es mich auch wenig, dass auffällig viele Kinder in Begleitung ihrer Eltern während meiner Zeit vor Ort ins Geschäft hinein- und wieder hinaushüpften.
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