Unterwegs

Notizen aus Paris

Tagestripp zum Kunden nach Paris. Auf dem Rückweg zur Busstation kommen wir an einem Mini-Shop von Eric Kayser und einem innerstädtischen Monoprix Supermarkt vorbei. Ein Blick in die Auslagen, mehr Zeit ist leider nicht.

In der Vorkassenzone des Supermarktes gibt es nicht nur ein bemerkenswert breites und frisches Sushi-Angebot, sondern auch eine Theke mit Sandwich-Beleg. Zur Auswahl stehen verschiedene Halbbaguettes, klassisch, dunkel, oder aus Briocheteig. Dazu sucht man sich einen mehr oder weniger üppigen Belag, weniger üppig kostet 2,90 EUR, sehr üppig 5,60 EUR. Wie das Schild auf der Theke zeigt, sind Croque Monsieurs, Quiche oder Pizza bereits für 2,10 EUR zu haben.

Die zugegeben sehr lecker wirkende Aprikosen-Tarte mit gehackten Pistazien hat einen Durchmesser von geschätzten 26 cm und kostet bei Kayser 34 EUR. Daneben steht eine ähnliche mit gemischten Beeren für 44 EUR. Laut Auslobung auf dem Preisschild reicht sie für 8 Portionen. Die Macaronade mit frischen Himbeeren schlägt mit 38 EUR zu Buche, reicht aber auch nur für 6 Personen.

Ernüchterung auf dem Rückflug mit der Air France.

Ein Brötchen mit Frischkäse und einem Minisalatblatt wird auf der Rückseite der Verpackung als Roggenbrötchen ausgewiesen. Die Inhaltsliste weist als Zutat allerdings nur Weizen aus. Hersteller dieser nicht gerade schmackhaften Verbrauchertäuschung ist bergamS, ein Untenrehmen aus Grigny, das nach eigenen Bekundungen auf der Website bergams.com, zwar erst 2016 gegründet wurde, dessen Inhaber aber nach eigenen Aussagen „über eine lange Tradition im französischen Snackgeschäft“ zurückblicken.

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