Aus aller Welt

Das Zuger Kirschtortenmuseum

Zug in der Schweiz, Bundesplatz 3 – hier betreibt die Konditorei Treichler nicht nur ihr Kaffeehaus, sondern auch das Zuger Kirschtorten Museum. Mehr als 200 Ausstellungsstücke, Dokumente und Bilder sind zu sehen, die Treichler in den 103 Jahren seit der Erfindung der Torte im Jahr 1915 gesammelt hat. Heinrich Höhn hatte sie damals aus der Taufe gehoben und sein Geschäft mit sämtlichen Markenrechten 1943 an Jacques Treichler übergeben. Fans hat die Torte in aller Welt.

Das belegen die Fanpostbriefe. Papst Franziskus beispielsweise gehört dazu; auch der britische Premier Winston Churchill war Kunde genauso wie der Komiker Charlie Chaplin und die US-amerikanische Schauspielerin Audrey Hepburn.
Die Zuger Kirschtorte selbst ist eine aus zwei Japonaisböden, Biskuit, Kirschlikör und Kirschtortencrème bestehende runde Torte. Die Oberfläche ist mit Staubzucker, der Tortenrand mit gerösteten Mandelscheiben dekoriert. Die Torte ist maximal 5 cm hoch und hat einen Durchmesser von mindestens 10 cm. Ihr Rautenmuster im Staubzucker ist ebenfalls Teil des Originalrezepts. Seit 2015 ist die Torte unter der Bezeichnung „Zuger Kirschtorte“ gesetzlich geschützt. Sie darf nur im Kanton Zug hergestellt werden und enthält ausschließlich „AOP Zuger Kirsch“ oder „AOP Rigi Kirsch“.
Quelle: Wikipedia

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