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Helga Baumfalk

Aus aller Welt

Salteña: Zu einem Back-Kurs nach Bolivien

Ein Beitrag von Hans-Herbert Dörfner, Experte beim Senior Experten Service (SES), Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit, Bonn.

Der Senior-Experten-Service entsendet weltweit Experten, um den Bewohnern in den Zielländern Kenntnisse aus ihrem Fachgebiet zu vermitteln. Was passiert aber, wenn der Experte im Einsatzland mit interessanten Produkten in Berührung kommt, die zwar sein Fachgebiet tangieren, er aber beim Wissen um die Herstellung und Zusammensetzung dieser Spezialitäten Defizite hat? So ging es mir in Bolivien. Die Spezialität, welche in Restaurants von Cochabamba angeboten wird, heißt Salteña.

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Im Netz

Der Schuh-Bäcker

Konfetti Stone, Schwarzwälder Kirsch oder Romance Rosé gefällig? Fast könnte man meinen, die Namen stehen auf einer Dessertkarte, aber hier geht es um etwas anderes: Schuhe. Genauer um High Heels mit süßer „Außenverkleidung“.

Verantwortlich für die süßen Treter – die übrigens tatsächlich tragbar, aber nicht essbar sind – ist Gunter Müller, seines Zeichens Bäcker und Modellbauer. Auf https://www.schuh-love.de/ stellt er seine Werke vor. Auch Schuhpartys sind buchbar.

Unternehmen

Sonderkeks: Alles wegen Luther

500 Jahre Reformation – das lenkt die Aufmerksamkeit in diesem Jahr natürlich in Richtung Martin Luther und natürlich auch in Richtung „Region Wittenberg“. Eine gute Gelegenheit also, das für sich zu nutzen. „Das da was geht“ hat u.a. die Wikana Keks und Nahrungsmittel GmbH gemerkt, die in der Lutherstadt Wittenberg mit 130 Mitarbeitern Kekse produziert. Alle haben ein neues Outfit verpasst bekommen, und es gibt einen Neuzugang: Den Wittenberg Keks. Den Butterkeks gibt es mit vier prägnanten Reformationsmotiven: der Schlosskirche, der Stadtkirche, der Thesentür und selbstverständlich dem Martin Luther-Konterfei.
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Unterwegs

Der Luther Pass, die Torte und der Keks

Haben Sie es gemerkt? Wir sind im Lutherjahr (seit dem 31. Oktober 2016 bis zum 31. Oktober 2017). 500 Jahre Reformation1 ist der Anlass für viele Vorträge und Tagungen, Theaterstücke und Kunstprojekte, Ausstellungen und Fernsehfilme – das volle Programm also rund um Martin Luther2. In Wittenberg und drumherum stellt man sich auf ein ordentliches Besucherplus ein und ließ sich für den kulturgeschichtlich interessierten Gast etwas Besonderes einfallen: den Luther Pass.

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Aus aller Welt

Fremdgänger in der Südsee

Brotkisten oder vielmehr Transportkisten für Backwaren sind beliebt. So beliebt (als Diebesgut), dass Branchenkenner den sogenannten „Schwund“ auf rund 3 % pro Jahr beziffern. In eine besonders hübsche und besonders abgelegene Gegend hat es diese Box verschlagen. Der Fundort: Die Ranger Hütte des „Jellyfish Lake“ in Palau. Eigentlicher Eigentümer ist die Firma GWF (George Weston) aus Australien, dort auch bekannt unter Tip Top Bakeries. Read more

Unterwegs

Eine mexikanische Backwarenspezialität: Tortillias

Ein Beitrag von Hans-Herbert Dörfner, Experte beim Senior Experten Service (SES), Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit, Bonn

Eine Tortillia ist ein Fladenbrot, das in Mexiko sehr beliebt und in vielfältiger Weise zubereitet wird. Die mexikanische Tortillia wird im Gegensatz zur gleichnamigen spanischen Tortillia aus Mais hergestellt. Bei der spanischen Tortillia handelt es sich um eine Eierspeise (Omelette). Read more

Unterwegs

Edeka Grootfehn: Ziemlich alles auf Platt

Es gibt Verkaufskonzepte, die sind regional. Und es gibt Konzepte, die sind regionaler als regional. Ein solches hat Edeka Minden-Hannover in Großefehn mitten in Ostfriesland aufgezogen.
„So viel Regionalität wie es geht“ ist die Idee, die hinter Edeka „Grootfehn“ (Plattdeutsch für Großefehn) steckt. Dazu gehört zunächst, dass in dem 1.636 qm großen Markt, der im Oktober 2015 neu eröffnet wurde, möglichst viele Produkte regionaler Lieferanten platziert werden. Zurzeit kommen von den insgesamt etwa 20.000 Artikeln alles in allem etwa 200 aus der Region, also aus einem Umkreis von 30 km. Aber es sollen mehr werden. Read more

Unterwegs

Kaffee: Espresso oder Filter? Vielfalt!

„Genuss liegt im Trend. So schlicht ist es“, sagt Bärbel Dahms, die das Kaffeemuseum Burg in der Hamburger Speicherstadt leitet. „Die Verbraucher erkennen mehr und mehr, dass Kaffee ein Genussmittel ist und es sollte ein Genuss sein, ihn zu trinken.“ Für Dahms spielt die Qualität des Kaffees und des Röstens die erste Geige, erst dann folgt die Art der Zubereitung. Was man bevorzugt, sei Geschmackssache, wichtig sei nur, dass Röstung und Zubereitung zueinander passen. Dennoch weiß Bärbel Dahms: „Wer modern sein will, der filtert mit der Hand.“ Ein exotisches, neues „Kaffee-Erlebnis“ schaffen „Cold Brew“ und „Cold Drip“, so Dahms. Beide reichen im Geschmack nahe an einen Sherry heran. Und so können sie auch getrunken werden – im Glas. Bei Cold Brew wird der Kaffee kalt mit Wasser angerichtet und nach 12 Stunden gefiltert. Bei Cold Drip wird das Wasser tröpfchenweise durch das Kaffeemehl gegeben. Das Verfahren dauert 24 Stunden. Read more

Unterwegs

Kaffee: Auf die italienische Art

Kaffee ist seine Welt. Şener Sönmez ist Mitbegründer der Hamburger Espressobar Due Baristi, war mehrfach Finalist bei den Deutschen Barista-Meisterschaften und hat mit dem „Hamburgwolkenlos.“ vor knapp vier Wochen seine eigene Espressobar mit Blick auf Elbe und Hamburger Hafen eröffnet. Nebenbei schult er Mitarbeiter aus Bäckereibetrieben und der Systemgastronomie an der Espressomaschine. „Hier geht es immer um ein Thema: Standards schaffen in der Zubereitung, wenn mit Halbautomaten gearbeitet wird und der Faktor Mensch die Qualität beeinflusst.“ Am Markt erkennt er einen Trend zu hellen, säurebetonten Röstungen. „Die Röstereien“, sagt Sönmez, „sprechen aber nicht von Säuren, sondern weichen auf Begriffe wie fruchtig aus. “ Seiner Philosophie entspreche dies nicht. Eine Renaissance des Filterkaffees sei eine weitere Entwicklung, die er beobachtet. Als Barista bevorzugt er aber naturgemäß die „Espressotechnik“.

Unterwegs

Ein Ausflug in die usbekische Bäckereitechnologie

Ein Beitrag von Hans-Herbert Dörfner, Experte beim Senior Experten Service (SES), Stiftung der Deutschen Wirtschaft für internationale Zusammenarbeit, Bonn

Usbekistan ist eine von fünf ehemaligen mittelasiatischen Sowjetrepubliken und nach seiner Unabhängigkeit im Jahr 1991 ein wirtschaftlich aufstrebender Staat, der in seinen Fortschrittsbemühungen durch die Bundesrepublik Deutschland unterstützt wird. Dabei steht die Hilfe für mittelständige Handwerksbetriebe im Vordergrund.
Im Rahmen eines Einsatzes für den Senior Experten Service, Bonn bei einem Dauerbackwarenhersteller in Namangan / Usbekistan konnte ich auch einen Betrieb besichtigen, in dem die in Usbekistan typischen Brote hergestellt werden. Namangan liegt im Norden des Fergana-Tals und zählt mit seinen heute ca. 500.000 Einwohnern zu den größten Städten Usbekistans. Neben dem Anbau von Baumwolle (dem Exportgut Nr.1 in Usbekistan) sind die Leicht- und die Lebensmittelindustrie wichtige wirtschaftliche Standbeine dieser Region. Read more